Selena Grundner - Coaching & Begleitung

Miteinander gut umgehen

Virginia Satir

Vor vielen Jahren ist mir über Alois Saurugg der Name Virginia Satir begegnet - ihre Ansichten und Weisheiten haben mich inspiriert. Ihre Sicht auf den Menschen sowie ihrer Arbeitsweise haben mich berührt.

Virginia Satir wurde 1916 in Wisconsin geboren und war die Begründerin der Familientherapie. 

Sie hat sich u. a. den Themen Selbstwert und Kommunikation gewidmet. Es lässt sich aus ihren Lehren ableiten: Wie ich mit jemandem umgehe, spiegelt sich im Verhältnis zu mir selbst wieder. Die Kommunikation verläuft, je nach Ausprägung des Selbstwerts, anders. Es kann jemand toleranter sein, der sich selbst mag.

Hier einige Zitate von ihr, die mich begleiten: 

"Jeder Mensch trachtet danach zu (über)leben, zu wachsen und nahe bei anderen zu sein. 
Alles Verhalten drückt diese Zeile aus, unabhängig davon, wie gestört es erscheinen mag… 
Das, was die Gesellschaft krankes, verrücktes, dummes oder schlechtes Verhalten nennt, 
ist in Wirklichkeit der Versuch seitens des ge-kränk-ten Menschen, die bestehende Verwirrung zu signalisieren und um Hilfe zu rufen." 

"Vier herzliche Berührungen pro Tag sind das Existenzminimum.
Acht braucht der Mensch zu seinem Wohlbefinden.
Zwölf zur Entfaltung seiner Persönlichkeit."

"Wir dürfen uns nicht durch die begrenzten Vorstellungen anderer Leute definieren lassen."

„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk,
das ich von jemandem empfangen kann, ist,
gesehen,
gehört,
verstanden und
berührt zu werden.
Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist,
den anderen zu sehen,
zu hören,
zu verstehen und
zu berühren.
Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung“

Die fünf Freiheiten
"Sehen und hören, was wirklich ist - nicht, was sein sollte. 
Sagen, was ich denke - nicht, was ich denken sollte. 
Fühlen, was ich wirklich fühle - nicht, was ich fühlen sollte. 
Fordern, was ich möchte - nicht immer auf Erlaubnis warten. 
Risiken eingehen - ohne mich immer erst abzusichern." 

Wo in einer Familie Selbstausdruck nicht möglich ist ohne die Selbstachtung zu verlieren, kommt es zu Störungen. Störungen sind daher immer zugleich Störungen der Selbstachtung, des Selbstwerts.

 Als ich sehr viel jünger war, als ich es heute bin, sagte mir eine ältere Person, die ich sehr gern mochte: "Verbringe mindestens fünfzehn Minuten am Tag damit, Träume zu weben. Und wenn Du hundert gewebt hast, werden wenigstens zwei davon ein Leben annehmen."
Träumt Eure Träume also weiter und kümmert Euch nicht darum, ob es passieren kann oder nicht; webt sie zuerst. Viele haben ihre Träume dadurch getötet, dass sie herausfinden wollten, ob sie sie verwirklichen könnten oder nicht, bevor sie sie geträumt hatten. Wenn Ihr also erstklassige Träumer seid, träumt sie aus - gleich mehrere auf einmal - und seht dann, welche Realität sich einstellt, um sie zu verwirklichen anstatt zu sagen: "O, mein Gott, was kann ich bei dieser Wirklichkeit überhaupt träumen?"
Virginia Satir (1984)

















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